[19.12.2006]

Eine gute Schule ...
ist das Otto-von-Taube-Gymnasium, wie die Externe
Evaluation bewiesen
hat:
„Als der Ministerialbeauftragte letztes Frühjahr ankündigte,
dass das Otto-von-Taube-Gymnasium für die verpflichtende Externe
Evaluation ausgewählt worden sei, war die Begeisterung alles andere
als groß, wo wir doch mit der Kommissärstätigkeit bereits
eine arbeitsreiche Zusatzaufgabe geschultert hatten. Dabei wussten
wir noch gar nicht, dass wir die grundsätzlich so erfreuliche
Gegebenheit von insgesamt 7 Schwangerschaften im Schuljahr 2006/07
schulorganisatorisch zu meistern hätten.
„Die Evaluation beschäftigt sich hauptsächlich mit
der Schulverwaltung, der Unterrichtsqualität, der Kommunikationskultur,
den Prozessqualitäten und den lokalen
Rahmenbedingungen (z.B. Anzahl der Computerräume),
mit dem Ziel, etwaige Verbesserungsvorschläge zu machen. Strukturelle
und personelle Bedingungen, z.B. aufgrund der Einführung des G8
sind nicht direkt Gegenstand der Evaluation, fließen aber indirekt
ein, weil sie natürlich Rückwirkungen auf die schulischen
Möglichkeiten haben. Umso höher ist das Ergebnis einzuschätzen.
„Es ist uns allen, dem Kollegium, der Eltern- und der Schülerschaft
und der Schulleitung gelungen, unsere Schule
von der besten Seite zu
zeigen und darzustellen, was hier geleistet wird, trotz mancher von
uns nicht zu verantwortenden Schwierigkeiten. Dazu ist das 4-köpfige
Evaluationsteam tatsächlich auf Schatzsuche gegangen. Sie haben
viel gefunden.
„Es ist nicht gestattet, die vielseitigen umfangreichen Berichte für
die Schulleitung und die Schule im Detail
zu veröffentlichen.
Sie wurden der Schulleitung, bzw. dem Kollegium, dem Elternbeirat und
der Schülervertretung aber in ihrer Gänze vorgestellt, und
es wurde Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Anmerkungen aus diesen
Gremien betrafen aber fast nur Marginalien.
„In den meisten Kategorien so beispielsweise bei Zusammenarbeit im
Kollegium, beruflicher Weiterbildung, Zusammenarbeit mit den Eltern,
Schulklima, Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern und
Eltern, Öffnung der Schule, außerunterrichtlichen Veranstaltungen,
Schulentwicklungsprozess, Qualitätssicherung, Unterrichtsqualität
insgesamt und Zufriedenheit der Mitglieder der Schulfamilie – überall
haben wir die beste Bewertung erhalten. Als Empfehlungen wurde uns
gegeben, den Schulentwicklungsprozess z.B. hinsichtlich unserer Bemühungen
um die Individuelle Förderung und das Binnendifferenzierungskonzept weiterzuführen oder das Klima, speziell den positiven Umgang miteinander,
zu halten und weiterzuentwickeln. Wir dürfen auch ein wenig über
das Erreichte reflektieren. Genau dies werden wir - Kollegium, Elternbeirat
und SMV - am 28.2.2007 an einem Pädagogischen Nachmittag tun und
gemeinsam die obligatorischen Zielvereinbarungen formulieren, die dann
mit der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West,
Frau Dr. Öchslein, abgesprochen werden müssen und in den
nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.
„Wir können durchaus stolz sein auf
unsere Schule und was
hier geleistet und persönlich eingebracht wird. Das wird niemanden
zur Selbstgefälligkeit verleiten, aber es ist sehr motivierend,
von außen eine solch positive und in ihrer Form sicher nicht
häufig vergebene Einschätzung zu erfahren.“
Sylke Wischnevsky, OStDin
|
|