[ 29.07.2010 ]

Projekttage 2010

Musik in der Großen Aula, die Hälfte der Schüler abwesend, die andere Hälfte überall, nur nicht in den Klassenzimmern – wer soll denn da Unterricht machen? Keiner, denn Mittwoch und Donnerstag waren wieder Projekttage! Nur Mittwoch und Donnerstag? Ja, leider standen dieses Jahr nur zwei Tage zur Verfügung, um an musikalischen, handwerklichen, wissenschaftlichen, sportlichen oder sonst irgendwelchen Aktivitäten teilzunehmen. Aber warum denn nur? Das wusste keiner so genau, aber die Schüler wussten auch diese kürzere Zeit zu nutzen und beschäftigten sich traditionsgemäß mit einer Vielzahl von Projekten, deren Ergebnisse am Sommerfest der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Im Keller fielen vor allem die Schüler der Seifenkistengruppe ins Auge – besser gesagt die Seifenkisten, denn deren Erbauer waren zwischen den Massen von Holz und anderem Material nur schwer zu entdecken. Eine Etage höher in der Großen Aula übte die Gruppe "Modenschau" nicht weniger aufsehenerregend auf dem improvisierten Laufsteg für ihren Auftritt am Abend. Es wurden sogar männliche Models gesichtet!
Draußen vor den Musiksälen unterdessen versuchten sich einige konzentriert im Erlernen des Jonglierens, während andere schon die Jonglier-Choreographie für das Sommerfest planten. Ging man durch die kleine Aula, waren die lautstarken Jam Session-Teilnehmer unüberhörbar, die gekonnt Stücke probten, allerdings noch keine Auskunft über ein eventuelles Konzert am Sommerfest gaben. Vor der Mensa unterdessen konnte man das Klassenprojekt der 6c bewundern, die den Kampf um Troja theatralisch in Szene setzte. Sie planten, das Stück zu verfilmen und das Resultat am Sommerfest vorzuführen.
Und das war noch lange nicht alles! Die Vielfalt der Projekte war auch dieses Jahr wieder erstaunlich und wenn man bedenkt, dass viele davon außerhalb der Schule stattfanden, weiß man kaum, wo das alles am Sommerfest noch vorgeführt werden soll! Die Stimmung insgesamt war sehr gut und so spreche ich vermutlich für die Mehrheit wenn ich sage: Gebt uns unseren dritten Tag zurück!

Philipp Keul