Englandfahrt 2025
Englandfahrt der neunten Jahrgangsstufe 2025
Die Busfahrt nach England begann in einer regnerischen Montagnacht am OvTG. Nach 17 Stunden Fahrt und einer nicht so kleinen Geduldsprobe vor dem Eurotunnel in Calais erreichten wir mit dem Eurostar Dover und fuhren weiter nach Eastbourne. In Eastbourne angekommen lernten wir nach einer kleinen Einweisung unsere Gastfamilien kennen und fuhren zu ihnen nach Hause. Dort verbrachten die meisten nach der langen Anreise den restlichen Abend entspannt.
Am nächsten Morgen wurden wir nacheinander vom Bus abgeholt und zum Pier gefahren, wo wir in Kleingruppen Eastbourne entdeckten. Ausgestattet mit Online-Fragen zu einer Rallye und mehr als genug Freizeit erkundeten wir die Stadt. Neben süßen Cafés, hübschen kleinen Läden und dem bekannten Pier begegneten wir auch dem wahren Herrscher der Stadt: der Möwe. Frau Orth verlor ihr Croissant an ein besonders dreistes Exemplar – wir vermuten, es war ein geplanter Überfall.
Am Mittwoch ging es früh am Morgen los nach London - der ereignisreichste Tag der Woche! Mit dem Bus fuhren wir zunächst nach Greenwich, wo wir die Meridian Line und die aus dem Schulbuch bekannte Cutty Sark sahen, und anschließend auf dem Schiff die Themse entlang, an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei bis zu Westminster Pier. In Gruppen erkundeten wir dann London mit all seinen Highlights: Big Ben, Houses of Parliament und die Downing Street 10, wo gerade der Premierminister Keir Starmer und der französische Präsident, Emmanuel Macron, eintrafen. Es ging weiter zu St. James Park und natürlich den Buckingham Palace. Nach einer langen Mittagspause mussten wir natürlich mit einem roten Doppeldeckerbus fahren, und erstaunlicherweise passten wir alle 54 rein. Mit dem Ziel: Chinatown. Ein paar Straßen weiter (Soho und Oxford Street) wurde unsere große Gruppe dann aufgelöst: Wir durften uns eine Stunde lang in Kleingruppen umsehen. Da war der Tag schon fast wieder vorbei: Wir fuhren nur noch mit der Victoria Line zur O2-Arena in Greenwich, wo unser Reisebus auf uns wartete; von dort aus ging es (mit sehr enthusiastischer Karaoke) zurück nach Eastbourne.
Der nächste Tag begann in Lewes, wo wir eine wunderschöne Aussicht von Lewes Castle aus genossen und das Anne of Cleves House besichtigten. Dank mehrerer Verkleidungskisten gibt es von diesem Tag sehr viele fancy Fotos im Tudor-Outfit. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei den Ruinen eines alten Klosters (das im Gegensatz zu Anne of Cleves King Henry VIII nicht überlebt hatte), machten wir uns schon auf den Weg nach Brighton.
In Brighton hatten wir wieder viel Freizeit und konnten am Pier entlanglaufen, Fish and Chips essen und uns die Innenstadt mit den vielen Lanes, Spider-Man und süßen kleinen Läden ansehen. Hier ereignete sich der zweite Angriff der Möwen.
Unser letzter Tag führte uns nach Canterbury – eine zauberhafte Stadt mit Fachwerkhäusern, kleinen Buchläden und natürlich der berühmten Kathedrale. Da unser Bus erst am Abend weiterfuhr, hatten wir viel Zeit uns in Restaurants oder Cafés zu setzen, oder die niedlichen kleinen Buch- und Trödelläden anzuschauen. Außerdem hatten wir eine Zeichen- und Fotochallenge, für die uns allen ein Eis spendiert wurde. Als Belohnung für die Abgabe gab es ein Eis für jeden, eine tolle Gelegenheit für unsere Lehrer, weitere Bilder für die Foto-Slideshow und einen Film zu machen.
Dann machten wir eine Pause in einem Park, wo wir entweder Volleyball spielten oder gemütlich zusammensaßen. Kurz vor der Weiterfahrt nach Dover deckten sich etliche in einem großen Supermarkt noch mit Proviant ein, und dann ging es auch schon Richtung Heimat. Goodbye England!
Anstatt des Eurotunnels überquerten wir dieses Mal mit der Fähre das Meer, wo es für jeden etwas zu essen und auch etwas frische Luft gab.
In Frankreich angekommen, ging es dann mit dem Bus weiter zurück nach Deutschland und schließlich nach Gauting, wo wir Samstagnachmittag von unseren Familien in Empfang genommen wurden.
Vielen Dank an Frau Lengler, Frau Orth, Herrn Stifsohn und Herrn Schwarz, die uns begleitet haben, und ohne die die ganze Fahrt nicht möglich gewesen wäre.
Die Reise war eine tolle Erfahrung, und es war für alle etwas dabei!
Clara Nussbaum, Kira Völker (9b)
Bilder: Heidi Lengler












