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Französisch

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Das Lehrerteam

  

Fachprofil

Französisch ist weit mehr als Grammatik und Vokabeln – es ist ein Schlüssel zu einer faszinierenden Welt! Frankreich und die vielen weiteren französischsprachigen Länder begeistern durch beeindruckende Landschaften, reiche Kulturen und eine bewegte Geschichte, die auch unsere eigene Lebens- und Denkweise nachhaltig geprägt hat.
Doch Französisch ist nicht nur kulturell bedeutsam – es ist auch eine der großen Weltsprachen: Über 400 Millionen Menschen sprechen sie in 47 Ländern weltweit. Ob bei den Vereinten Nationen, in der EU, bei der NATO oder der OECD – Französisch ist eine zentrale Arbeits- und Verhandlungssprache auf internationalem Parkett.

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https://de.babbel.com/de/magazine/wo-auf-der-welt-wird-franzoesisch-gesprochen

 

Auch wirtschaftlich lohnt sich der Blick über den Rhein: Frankreich ist einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands – besonders für Bayern. Wer Französisch spricht, verschafft sich wertvolle Chancen – ob im internationalen Austausch, bei Praktika, im Studium oder auf dem globalen Arbeitsmarkt.

Der Französischunterricht am Otto-von-Taube-Gymnasium

Der Französischunterricht am OvTG ist abwechslungsreich, lebensnah und eingebettet in einen europäischen und weltweiten (frankophonen) Kontext. Dabei geht es nicht nur um das Erlernen einer Sprache – sondern darum, mit Menschen aus anderen Kulturen in Kontakt treten zu können. Deshalb legen wir besonderen Wert auf die Entwicklung interkultureller Handlungskompetenz.
Im Mittelpunkt steht dabei die Mündlichkeit: Französisch ist eine moderne, gesprochene Sprache – und genau so wird sie bei uns vermittelt. Der Unterricht findet größtenteils auf Französisch statt, und in jedem Lernjahr gibt es eine mündliche Leistungserhebung. Sprechen steht im Vordergrund.
Grammatik spielt dabei eine dienende Rolle – sie hilft beim Verstehen und Ausdrücken, steht aber nicht im Zentrum. Wichtig ist uns, dass unsere Schülerinnen und Schüler keine Angst vor dem Sprechen haben. Fehler sind bei uns willkommen – sie gehören zum Lernprozess und zeigen, dass man sich traut. Unser Ziel: Schülerinnen und Schüler sollen mit Freude, Mut und Selbstvertrauen Französisch sprechen lernen.
Französisch kann als 2. Fremdsprache (F2) ab der 6. Klasse (Sprachenfolge E,F) oder als dritte Fremdsprache (F3) ab der 8. Klasse (Sprachenfolge E,L,F) belegt werden. Am Ende der Spracherwerbsphase in der 11. Klasse erreichen beide Zweige das Niveau B1/B1+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens.

Hier geben Ihnen Schülerinnen und Schüler selbst einen Einblick in den Französischunterricht an unserer Schule:

Stundentafel der Zweige

Klasse6789101112gN12eN13gN13eN
F24443333535
F3  44333535


In den Klassen 6 und 9 ((F2) bieten wir jeweils eine zusätzliche Intensivierungsstunde an, die zum Üben und Vertiefen des Gelernten dient. 
In den Förderklassen für Hochbegabte besteht die Wahlmöglichkeit, Französisch zusätzlich zum naturwissenschaftlichen Zweig als dritte Fremdsprache zu belegen. 
Die Zahl der großen Leistungserhebungen (GL) orientiert sich an der Wochenstundenzahl: dreistündig unterrichtete Jahrgangsstufen haben drei GL, vierstündig unterrichtete Jahrgangsstufen 4 GL. In jeder Jahrgangsstufe ist eine davon mündlich. 

Informationen zum Lehrplan: Lehrplan Französisch

 

Verwendete Lehrwerke am Otto-von-Taube-Gymnasium

Französisch als 2. Fremdsprache

Klasse 5-10: Découvertes Bayern 1-5 (Klett-Verlag)
Klasse 11: Transition (Klett-Verlag)


Französisch als 3. Fremdsprache 
Klasse 8-10: Le cours intensif 
Klasse 11: Transition (Klett-Verlag)

Oberstufe: Horizons Regionalausgabe (Klett-Verlag)

Zu den Lehrwerken wird meistens das Arbeitsheft Cahier d'activités angeschafft. Darüber hinaus gibt es viele zusätzliche Übungsmaterialien.
 

Das französische Sprachzertifikat DELF

Jedes Schuljahr haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das international anerkannte französische Sprachdiplom DELF scolaire auf den Niveaustufen A1, A2, B1 oder B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen an unserer Schule zu erwerben.

 

Das DELF-Zertifikat ist weit mehr als nur ein schulisches Sprachdiplom:
Es dient als offizieller Nachweis über praktische Sprachkenntnisse im Französischen und wird weltweit anerkannt – ob für Auslandsaufenthalte, Studiengänge an internationalen Hochschulen, Praktika oder Berufseinstiege im In- und Ausland. Wer das DELF-Zertifikat in der Tasche hat, kann bei Bewerbungen im internationalen Umfeld deutlich punkten.

 

Alle wichtigen Informationen rund um das DELF-Zertifikat finden Sie auf der Internetseite des Institut Français München.

 

Tipp: Auf der verlinkten Internetseite stehen auch kostenlose Übungsmaterialien zur Vorbereitung bereit!

 

Ein Informationsschreiben mit allen relevanten Details sowie den Prüfungsterminen erhalten die Schülerinnen und Schüler unserer Französischklassen im November.
 

Aktivitäten der Fachschaft

Presseartikel

Hier finden Sie einen Zeitungsartikel zum Frankreichaustausch 2026 im Midi Libre.

Schüleraustausch

Am Otto-von-Taube-Gymnasium gibt es drei Austauschmöglichkeiten:


- Austausch mit dem Lycée René Gosse in der Partnerstadt Clermont l'Hérault (9./10.Klasse)

 

- Austausch im Rahmen des Brigitte Sauzay-Programms für 2 bis 3 Monate mit Schülerinnen und Schülern aus La Réunion (11. Klasse)


- Privater Austausch mit dem Kanton Vaud in der Schweiz, der vom Elternbeirat organisiert wird. Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite www.elev.ch (6. -11. Klasse)

 

Frankreichaustausch mit Clermont l’Hérault – Erfahrungsbericht

Gruppenbild vom Mont Saint-ClairDonnerstag, 19.3.26: Ankunft in Clermont

Unsere Reise begann früh am Morgen: Um 6:15 Uhr versammelten wir uns am Hauptbahnhof in München, bevor es um 6:40 Uhr mit dem Zug Richtung Stuttgart losging. In Stuttgart angekommen, stiegen wir in den TGV nach Straßburg um. Den zweistündigen Aufenthalt dort nutzten wir ausgiebig: Während die einen eine schnelle Stärkung bei McDonald’s bevorzugten, ließen sich andere ihr erstes echtes französisches Croissant schmecken oder erkundeten die malerische Altstadt.

Anschließend stand die längste Etappe an: Die siebenstündige Fahrt im TGV nach Montpellier. Nach dieser recht zähen Reise waren wir froh, endlich anzukommen. Am Bahnhof wurden wir herzlich von unseren Austauschpartnern in Empfang genommen und starteten in unseren ersten Abend in den Gastfamilien.

 

Freitag: Vormittag am Lycée

Unseren ersten vollen Tag in Frankreich verbrachten wir am örtlichen Lycée. Pünktlich um 8:00 Uhr startete der Unterricht – genau wie zu Hause. Zuerst begleiteten wir unsere Austauschpartner in ihre jeweiligen Klassen, bevor wir nach der Pause in kleinen Gruppen verschiedene Englischstunden besuchten. Eine Besonderheit fiel uns sofort auf: Da jede Schulstunde in Frankreich zehn Minuten länger dauert als bei uns, fühlte sich der Vormittag etwas intensiver an. Die anschließende Mittagspause verbrachten wir gemeinsam in der Mensa.

 

Der Nachmittag stand im Zeichen der Kreativität: Wir begannen mit der Gestaltung von Postern für die Schule. Zum Ausklang des Schultages kehrten wir in eine Brasserie ein, um ein paar Snacks zu genießen. Das Highlight war jedoch der Abend: Wir trafen uns alle bei Annabelle zum gemeinsamen Pizzabacken und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

 

Joshua Herz, Freya Waldeck, Frederik Zeitter


Montag: Stadtführung in Montpellier

Heute Morgen haben wir in der französischen Schule weiter an den Postern gearbeitet, bis wir dann nach Montpellier, die siebtgrößte Stadt Frankreichs, gefahren sind. Dort erhielten wir eine Stadtführung, in der uns viele wichtige Sehenswürdigkeiten gezeigt wurden.


Als erstes wurde uns der Place de la comédie, auch Place de l’oeuf vorgestellt. Dieser symbolisiert das Zentrum der Altstadt und dient häufig als Treffpunkt Freunde oder Arbeitskollegen. Früher hatte er die Form eines Eis, woher auch der Name Place de l’oeuf kommt. Heute ist dieser Platz jedoch viel größer und in seiner Mitte steht der Brunnen Fontaine des Trois Grâces. 
Danach wurde uns ein kleiner, unscheinbarer Metalldeckel auf dem Boden gezeigt, welcher als einer von über 300 den Pilgerweg in Montpellier kennzeichnet. Montpellier liegt nämlich genau auf dem Weg zwischen Rom und Santiago in Spanien.
Als nächstes sahen wir eine kleine Statue an einer Hauswand hängen. Diese Statue zeigt Saint-Roch, einen Schutzpatron gegen die Pest, welcher in Montpellier geboren wurde und dann nach Rom gereist ist, wo er viele Pestkranke geheilt haben soll. Gezeigt wird er immer mit einem Hund, da er laut einer Legende, als er selbst erkrankte, jeden Tag von einem Hund besucht wurde.


Dann liefen wir zu dem Triumph-Bogen Porte du Peyrou. Wenn man dort die schmale Wendeltreppe hinaufsteigt, hat man eine tolle Sicht auf einen großen Teil Montpelliers, die Berge und das Meer.
Daraufhin besuchten wir noch das Mikvé, ein jüdisches Badehaus, in dem rituelle Reinigungen stattfanden. Auch heute ist es noch mit Wasser gefüllt, wird jedoch nicht mehr benutzt.
Am Ende hatten wir noch Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erforschen und kleine Souvenirs zu kaufen.
Dank des guten Wetters konnten wir viel von Montpellier sehen und hatten einen schönen und erlebnisvollen Tag.

 

Klara Trefzer und Camilla Väthröder


Dienstag: Ein Tag in der Hafenstadt Sète

Unser Ausflug am Dienstag führte uns in die malerische Hafenstadt Sète. Die Fahrt begann um 8:30 Uhr und unser erster Stopp war der Mont Saint-Clair. Von der dortigen Aussichtsplattform bot sich uns ein fantastisches Panorama über die gesamte Stadt und das glitzernde Meer. Danach ging es weiter ins Stadtzentrum, wo wir direkt zu einer Bootstour aufbrachen. Während der Fahrt erfuhren wir spannende Details über die Stadtgeschichte und steuerten schließlich die weitläufigen Austernfarmen an. Es war faszinierend zu sehen, wie von diesem Ort aus ganz Frankreich beliefert wird. Besonders interessant war die Erklärung einer neuen Technik: Um Ebbe und Flut zu simulieren, werden die Austern regelmäßig aus dem Wasser gehoben. Das härtet ihre Schalen ab und macht sie für den Transport haltbarer.


Wieder an Land, widmeten wir uns den kulinarischen Highlights der Region. Wir besuchten das bekannte Fachgeschäft Tielles Cianni Marcos sowie eine örtliche Boulangerie, um die berühmten herzhaften Tielles (z.B. mit Tintenfisch gefüllte Teigtaschen) und andere Köstlichkeiten zu kosten. Nach etwas Freizeit, in der wir die Gassen der Stadt selbst erkunden konnten, stand noch ein geschichtlicher Programmpunkt an: Die Besichtigung der Gedenktafel  „Exodus 1947“. Dies half uns dabei, die Bedeutung Sètes im Kontext des Zweiten Weltkriegs besser zu verstehen. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck traten wir schließlich die Rückreise nach Clermont-l’Hérault an.


Maria Giouvri, Maya Graben

 

Mittwoch in Pézenas: Auf den Spuren von Molière
Am Mittwoch stand ein Ausflug ohne unsere Austauschpartner auf dem Plan: Unser Ziel war das malerische Pézenas. Die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und einladenden Cafés hat uns sofort verzaubert. Zur Einstimmung hielt Georgi vor Ort einen kurzen Vortrag über Molière und dessen Verbindung zur Stadt. Danach hatten wir genügend Zeit, den Ort in kleinen Gruppen auf eigene Faust zu entdecken – egal ob beim Bummeln durch die kleinen Läden oder bei einer entspannten Pause in einem der Straßencafés.


Um 14:00 Uhr tauchten wir bei einer Stadtführung tiefer in die Geschichte ein. Wir erfuhren viel über das Leben des Dramatikers Molière, der in Pézenas den Grundstein für seine glanzvolle Karriere legte, bevor es ihn nach Paris zog. Es ist beeindruckend, dass sich die Stadt bis heute als „Molière-Stadt“ versteht, was auch durch die imposanten Skulpturen verdeutlicht wird. Gegen 17:00 Uhr kamen wir wieder in Clermont-l’Hérault an, wo wir von unseren Gastfamilien empfangen wurden. Den krönenden Abschluss des Tages bildete die Feier zu Lenises 18. Geburtstag.


Quentin Vick, Tom Joergens

 

Donnerstag: Geschichte hautnah im Camp des Milles
Unser Programm am Donnerstag führte uns in die Nähe von Marseille zur Gedenkstätte Camp des Milles. Nach einer dreistündigen Busfahrt ab Clermont-l’Hérault erreichten wir das ehemalige Lager, wo wir zunächst strikte Sicherheitskontrollen passieren mussten. Die anschließende Führung durch das Hauptgebäude war sehr bewegend. Wir erfuhren, dass das Gelände ursprünglich eine Ziegelfabrik war, bevor es während des Zweiten Weltkriegs als Internierungslager zweckentfremdet wurde. Die Erklärungen über das Schicksal der Inhaftierten und ihre schwierigen Lebensbedingungen in der Fabrik ließen niemanden kalt.
Anschließend besuchten wir den Workshop „Rassist… Ich?“, der zum Nachdenken anregte. Leider mussten wir diesen vorzeitig abbrechen, um pünktlich die Heimreise anzutreten. Zurück in Clermont-l’Hérault ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Essen ausklingen. Es gab französische Tacos – eine herzhafte Spezialität, die ein wenig an Döner erinnert und uns allen hervorragend schmeckte. Auch wenn der Tag lang und emotional kräftezehrend war, war es für uns alle eine sehr bereichernde Erfahrung.


Arthur Heindel, Korbinian Pecka

 

Hier geht’s zum Zeitungsartikel im „Midi Libre“
 

Und hier zum gemeinsamen Podcast Projekt:
 


Europa im Indischen Ozean: Ein pädagogischer Streifzug über La Réunion

Kirche, die inmitten von Lavasteinen auf wundersame Weise nicht zerstört wurdeEin Blick über den Tellerrand führt manchmal bis ans andere Ende der Welt – und doch bleibt man dabei mitten in der Europäischen Union. Im Rahmen eines Job Shadowings hatten Frau Schwert und ich kürzlich die Gelegenheit, das französische Bildungssystem auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean hautnah zu erleben. Dass man sich trotz der rund 10.000 Kilometer Entfernung zu Brüssel auf europäischem Boden bewegt, wird im Alltag schnell deutlich: Gezahlt wird ganz unkompliziert mit dem Euro, und die enge Verbundenheit zur EU zeigt sich auch in der beeindruckenden Infrastruktur. Viele der modernen Bauprojekte, wie etwa die monumentalen neuen Küstenstraßen und Brücken, wurden durch EU-Fördermittel ermöglicht und prägen heute das Gesicht dieser „Region in äußerster Randlage“.


Unser Aufenthalt war geprägt von einem intensiven fachlichen Austausch, der bereits mit den ersten Unterrichtshospitationen begann. In den besuchten Schulen erhielten wir wertvolle Einblicke in die methodische Gestaltung des Alltags und konnten in produktiven Gesprächen mit der dortigen Schulleitung und Kolleginnen und Kollegen Gemeinsamkeiten sowie inspirierende Unterschiede unserer Schulsysteme diskutieren. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der digitalen Vernetzung und der Förderung internationaler Mobilität. So besuchten wir eine Fortbildung im Canopé, dem französischen Kompetenzzentrum für Bildungsmittel, um unsere Kenntnisse im Bereich eTwinning zu vertiefen. Parallel dazu stand die Stärkung des individuellen Schüleraustauschs im Fokus: Durch die enge Abstimmung vor Ort konnten wir die Weichen für das Brigitte-Sauzay-Programm stellen, um unseren Schülerinnen und Schülern auch künftig den Weg für einen Aufenthalt auf dieser faszinierenden Insel zu ebnen.


Doch das Verständnis für eine Partnerregion wächst nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch durch das Erleben ihrer Kultur und Natur. La Réunion beeindruckte uns mit ihrer rauen Schönheit, die wir bei Wanderungen durch die monumentalen Talkessel und beim Blick vom Gipfel des Maïdo bestaunen konnten. Wir besuchten eine traditionelle Vanille-Plantage und entdeckten versteckte Wasserfälle sowie kristallklare natürliche Pools. Ein absoluter Höhepunkt unserer Reise war jedoch ein Ereignis, das man nicht planen kann: Während unseres Aufenthalts brach der Vulkan Piton de la Fournaise aus. Was für uns zunächst ehrfurchtgebietend klang, wird von den Bewohnern der Insel als ein freudiges und majestätisches Spektakel wahrgenommen. Die Begeisterung der Menschen vor Ort für die glühenden Lavaströme war ansteckend und machte uns deutlich, wie tief die Verbundenheit der „Réunionnais“ mit ihrer lebendigen Insel ist.


Wir kehren mit einem Koffer voller neuer Impulse, gestärkter Partnerschaften und unvergesslicher Eindrücke zurück. Diese Reise hat uns einmal mehr gezeigt, wie lebendig und vielfältig das Projekt Europa ist – auch und gerade an seinen entferntesten Grenzen.


Michael Hoppenstedt 
(Fachschaftsleiter Französisch)

Deutsch-französischer Tag

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Vive l’amitié ! – Deutsch-Französischer Tag am Otto-von-Taube-Gymnasium


Am 22. Januar 2026 feierten wir an unserer Schule den Deutsch-Französischen Tag, ein Datum von besonderer historischer Bedeutung. Es erinnert an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags im Jahr 1963 durch Konrad Adenauer und Charles de Gaulle.

 

Dieser wegweisende „Freundschaftsvertrag“ legte den Grundstein für die enge Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern und verwandelte eine einstige „Erbfeindschaft“ in eine tiefe Partnerschaft.


Besonders freuten wir uns über den Besuch von Mitgliedern des örtlichen Deutsch-Französischen Partnerschaftsvereins unter der Leitung der Vorsitzenden Adriana Scipio.


In der Aula lud eine Ausstellung zur Francophonie und zur Geschichte der gemeinsamen Freundschaft zum Verweilen ein.
Wer danach eine Pause brauchte, fand sie in unserem Café, in dem bei französischer Musik echtes Bistro-Gefühl aufkam. Dort wurden neben Kaffee auch chocolat chaud und hausgemachter gâteau au chocolat angeboten. Mein großes Dankeschön gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schüler für ihre engagierte Hilfe. 


Ein ganz besonderes Merci gilt zudem Frau Kubisch und Frau Schwert, die das Café – wie die letzten Jahre auch - mit großem Engagement organisiert haben.
 

Michael Hoppenstedt
Fachschaftsleiter Französisch
 

Wettbewerbe

- Bundeswettbewerb Fremdsprachen
- Schulinterner Vorlesewettbewerb in französischer Sprache

Tableau francophone

Die große Tafel neben der Aula informiert über Aktuelles, Landeskundliches sowie über die Aktivitäten der Fachschaft. Darüber hinaus zeigt sie regelmäßig wechselnde Ausstellungen zu interessanten Themen, die die Französischklassen erarbeiten und präsentieren. 

Fachbezogene Exkursionen

Die Französischklassen unternehmen Ausflüge zu interessanten Ausstellungen und Institutionen. Sie besuchen französische Theaterstücke oder Kinofilme, z.B. im Rahmen der Cinéfête.

Vorträge, Workshops und Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französisch-englischen Freundschaftsverein 

Regelmäßig bieten wir unseren Klassen Einblicke in aktuelle Themen und Fragestellungen in Frankreich und organisieren - häufig in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französisch-englischen Freundschaftsverein - interessante Veranstaltungen.