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Erasmus+ Ungarn

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Erasmus+ - Austausch nach Tata - Technology of climate change

 

Eines unserer schönsten Erlebnisse begann im letzten Schuljahr mit der Anmeldung am Erasmus+ - Programm mit dem Thema “Technology of climate change”. Nach dem Auswahlverfahren mit Motivationssschreiben und Steckbrief bekamen wir die Kontaktdaten unserer ungarischen Austauschschüler. Am Sonntag, dem 12.10. saßen wir in aller Frühe endlich im Zug nach Ungarn. Die Zugfahrt war lang, aber die Vorfreude groß. In Tata angekommen, wurden wir von unseren Austauschschülern freudig empfangen und zuhause den Gastfamilien vorgestellt. Den Abend ließen wir alle gemeinsam an einer nahegelegenen Bowlingbahn ausklingen, wobei wir die gesamte Gruppe kennenlernten. 

Am nächsten Tag wurden wir mit Präsentationen über Tata und die Region, einem Klavierstück und selbstgemachten Escape-Rooms in der Schule begrüßt. Nach ein paar Kennenlernspielen gab es einen DIY-Workshop, bei dem wir Keramik mit traditionell ungarischen Mustern bemalten. Als nächstes machten wir uns auf zur Tata-Challenge, wo wir in Gruppen mit eigenen Teammottos verschiedene Orte besichtigen und Aufgaben erledigen mussten. Den Abend verbrachten wir jeweils bei unseren Austaschpartnern zuhause.

 

Der Dienstag startete mit einer Zugfahrt nach Budapest. Nach einer interessanten Stadtführung hörten wir uns Vorträge über verschiedene Aspekte der Wissenschaft an, besonders über nachhaltige Energiequellen, und wurden durch ein Labor geführt. In einem Stadtviertel von Budapest bekamen wir Freizeit und die Möglichkeit, die Stadt in Kleingruppen mit unseren Austauschpartnern zu erkunden und Souvenirs für Zuhause zu kaufen. Gemeinsam verbrachten wir den Rest des Abends als Gruppe mit Kartenspielen und Kicker, während wir uns das Fußballspiel zwischen Ungarn und Portugal anschauten. 

 

Am Mittwoch trafen wir uns wieder in der Schule für Vorträge über effiziente Heizungen und verschiedene Energiequellen und deren Häufigkeit. Mittags stiegen wir in den Zug nach Györ, wo wir erst Freizeit hatten, bevor wir zum Audi-Unigelände gelaufen sind, um uns Labore anzuschauen und einen Vortrag anzuhören. So endete unser vorletzter Abend wieder mit Kicker und Karten.

 

Unseren letzten Tag starteten wir mit unserer Projektarbeit zum Thema Klimawandel und Technologie. Wir besprachen unsere Vorangehensweise in den zugeteilten Projektgruppen und fingen an zu recherchieren. Der Tag ging weiter mit ungarischem Mittagessen und dem Besuch des Esterházy castle, bevor wir wieder Freizeit hatten, und die Möglichkeit, ein letztes Mal durch Tata zu spazieren und die Gesellschaft unserer Austauschpartner zu genießen. Am vereinbarten Treffpunkt der Schule wartete schon ein Tanzlehrerpaar auf uns, um uns traditionelle Volkstänze beizubringen. Es war ein bunter Mix aus Line dance, Kreistänzen und Paartänzen, und wir hatten großen Spaß. Beim gemeinsamen Abendessen ließen wir mithilfe einer der Lehrer erstellten Diashow die Erinnerungen der Woche Revue passieren. Eine gemeinsame Party in der Schule rundeten unsere Woche in Ungarn perfekt ab.

 

Viel zu früh brach der nächste Morgen an, an dem unsere Gastfamilien uns zum Bahnhof brachten, und wir uns von unseren neugefundenen Freunden verabschieden mussten. Auf der Zugfahrt zurück freuten wir uns alle auf Zuhause und manchen fielen schon die Augen zu. Auf die Woche zurückblickend haben wir nicht nur Vieles über Wissenschaft und Technik gelernt, sondern auch Wissen über Tradition und Kultur Ungarns erlangt, sowie einzigartige Freundschaften mit gleichaltrigen, motivierten Schülern geknüpft. Wir sind sehr froh, die Erfahrung gemacht haben zu dürfen, auf einer so liebevoll organisierten Fahrt von Herr Frank und Frau Lison teilzunehmen. 

Vielen Dank dafür!

 

Nun ist unsere Vorfreude auf den Gegenbesuch unserer ungarischen Freunde im Februar schon sehr groß!

 

Thomas Frank, StR